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Bauwirtschaft profitiert von steigender Nachfrage nach Immobilien
Die deutsche Bauindustrie boomt wie seit 20 Jahren nicht mehr. 2011 konnte die einst krisengeplagte Branche ein Umsatzplus von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen – das beste Ergebnis seit den frühen 90er Jahren. Darüber hinaus wurden 18.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Und dieser positive Trend scheint sich fortzusetzen: So wird sich die Bauindustrie hierzulande auch 2012 weiter zur zentralen Stütze der Konjunktur mausern.

Die neuesten Zahlen aus der deutschen Hoch- und Tiefbauindustrie sind beeindruckend. Allein im Dezember 2011 stieg der Gesamtumsatz der Bauunternehmen gegenüber dem Vorjahresmonat um über 24 Prozent. Die Hauptgründe hierfür liegen auf der Hand: So ziehen es Anleger angesichts der anhaltenden Unsicherheit an den Finanzmärkten und niedriger Bauzinsen vor, ihr Kapital in Immobilien, also in so genannte Sachwerte zu investieren.

Entsprechend zufrieden sind die Bauunternehmen mit der aktuellen Auftragslage und der sich abzeichnenden Entwicklung für das Geschäftsjahr 2012. Trotz der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Wachstumsperspektiven rechnet man beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie auch im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von immerhin 2,5 Prozent.

In wirtschaftlich turbulenten Zeiten schaffen der Wohnungs- und Wirtschaftsbau sowie das öffentliche Baugewerbe beständige Werte aus Beton, Stahl und Stein. „Wirtschaft heute“ wird sich in den nächsten Magazinausgaben eingehend mit der deutschen Bauindustrie beschäftigen. In diesem Zusammenhang werden Baufirmen vorgestellt, die mit ihrem Leistungsspektrum und ihrer Innovationsfreude Maßstäbe in der Branche setzen.