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Internate – Wissen und Werte für die Entscheider von morgen
„Die Zeiten ändern sich“ – nichts könnte zutreffender sein für die Manager und Professionals von morgen. Allzu leicht wird übersehen, dass der immer stärker wütende globale Wettbewerb zwischen Unternehmen, Systemen, ja ganzen Staaten, auch und vor allem eines ist: ein Wettbewerb zwischen Menschen, ihren individuellen Kompetenzen, Erfahrung und Bildung. Die Beschleunigung im Beruf stellt die Menschen mit immer kürzeren Wegen, Entwicklungszyklen und schnelleren Entscheidungen vor große Herausforderungen. Nichts deutet darauf hin, dass sich dieser Trend abschwächt, im Gegenteil: Mit dem Aufbrechen „alter“ internationaler politischer und wirtschaftlicher Strukturen und dem Markteintritt neuer Volkswirtschaften, allen voran China, ist eher noch mit einer Zunahme der Wettbewerbsintensität zu rechnen.

Was aber bedeutet dies für die Professionals und Entscheider von morgen? Vor allem eines: Noch nie war eine zukunftsorientierte und gute Ausbildung so wichtig wie heute. Dabei ist Fachwissen alleine heute längst nicht mehr ein Garant für beruflichen Erfolg. Es ist völlig normal geworden, dass Unternehmen von neuen Bewerbern neben zwingend vorausgesetztem Fachwissen sowie möglichst umfangreicher und vielfältiger (Auslands-)Erfahrung auch möglichst ausgeprägte so genannte „Soft-Skills“ erwarten, wie z. B. soziale und kommunikative Kompetenz. Gerade in den Großkonzernen ist kein Karierreschritt ohne ausgeprägte „weiche“ Kompetenzen denkbar.

Angesichts dieser dynamischen Entwicklungen stellen sich die zähen Reformversuche der Bildungspolitik ziemlich unbeholfen dar. Und so schweift der Elternblick immer öfter über das staatliche Bildungseinerlei hinweg, hin zu Alternativen, die dem Nachwuchs bessere Möglichkeiten in punkto Aus- und Persönlichkeitsbildung versprechen. Hier erfreuen sich insbesondere Internate (international: „Boarding Schools“) immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich sind sie es, die sich wie keine andere Bildungseinrichtung der individuellen Förderung, Persönlichkeitsbildung sowie der Vermittlung von Wissen und Werten verschrieben haben. Gerade die in der schnelllebigen Zeit vielfach geforderte Rückbesinnung auf klassische Werte ist bei sehr vielen in- und ausländischen Internaten praktisch schon „eingebaut“, denn diese sehen sich als Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne und geben jungen Menschen durch Vermittlung von zeitlosen Werten eine Orientierung für die Zukunft in einer dynamischen Arbeitswelt. Durch die – insbesondere in ausländischen Internaten – häufig internationale Ausrichtung, im Rahmen derer junge Menschen aus allen Kulturen zusammentreffen, werden die Internatsabsolventen zudem völlig selbstverständlich auf das Agieren im internationalisierten Business vorbereitet.

Es gibt also einige gute Gründe, die für Internate sprechen. „Wirtschaft heute“ wird demnächst ausgewählte deutsche und europäische Internate vorstellen.